Wels gewinnt in Graz und überholt Gmunden in der Tabelle

Dank starker zweiter Hälfte in Graz: Die Welser Basketballer siegen in der Steiermark und überholen Gmunden in der Tabelle, weil die Traunseestädter erneut patzen - und sich in Klosterneuburg die dritte Niederlage in nur vier Runden einfangen.

Ein (fast komplett) erfreuliches Wochenende für den WBC Raiffeisen Wels: Obwohl Joe Werner aufgrund einer Knieverletzung in Graz ausfällt, schafft es die Mannschaft von Pete Miller, trotz eines 14-Punkte-Rückstandes im dritten Viertel mit einem 98:91-Sieg in der Steiermark auf den zweiten Platz in der Tabelle der Admiral Basketball Bundesliga vorzustoßen. Auch deshalb, weil Lokalrivale Gmunden bei Leader Klosterneuburg die dritte Niederlage in den vergangenen vier Runden kassierte.

Der UBSC Raiffeisen Graz holt sich den Aufwurf und macht die ersten zwei Punkte, 10:6 liegen die Grazer Spieler nach vier Minuten vorne. Eine schlechte Defensive der Steirer ermöglicht dem WBC Wels auszugleichen und ein Dreier von Csebits mit der Sirene bedeutet eine 23:20-Führung für Wels nach 10 Minuten. Der WBC beginnt das nächste Viertel sehr gut und liegt mit 31:22 voran, ehe Knor fünf Punkte in Folge für den UBSC macht. Nach einem 12-Punkte-Lauf liegt Graz mit 36:33 voran und baut die Führung bis zur Halbzeit aus – 52:42.

Die baut der UBSC nach dem Wechsel sogar auf 56:42 (+14) aus, aber Wels kämpft sich wieder heran, 58:60 liegt der WBC in der 27. Minute nur mehr zurück. Ausgleich in der 29.Minute, 66:66 und der WBC hat das bessere Ende in dem Viertel und führt knapp mit +1. Knor trifft zu Beginn des letzten Spielabschnittes zwei Dreier, Graz führt mit 75:68 (34.Minute). Die Führung wechselt nun einige Mal, in der 37. Minute gleicht der WBC wieder aus (82:82) und Brown trifft im Alleingang 15 Punkte in den letzten 3 Minuten und sichert so den Sieg für die Oberösterreicher.

„Es war das erwartet schwere Spiel für uns. Wir sind froh über den Sieg“, freute sich Headcoach Pete Miller. Der nun endgültig die Gegner in der Meisterrunde H1 kennt: Fix ist, dass neben Klosterneuburg, dem WBC und Gmunden auch Oberwart, Güssing und Kapfenberg den Einzug in die Top-6 geschafft haben.

Graz – WBC Raiffeisen Wels 91:98 (52:42). Beste Werfer: Moric, Knor je 23, Grum, Stegnjaic je 16; Lamesic 28, Brown 26, Csebits 15.

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