Rezeptidee: Ahi Poke Bowl

Das ursprünglich aus Hawaii stammende Gericht lässt sich am besten als „offene Sushi-Rolle“ beschreiben. „Ahi“ bedeutet aus dem Hawaiianischen übersetzt Thunfisch und „poke“ gestückelt. Diese beiden Worte beschreiben zugleich auch die Hauptzutat der Bowl: ein in Stücke geschnittener Fisch. Für die Poke-Bowl wird also roher Fisch (meistens Thunfisch oder Lachs, aber auch gebratene Shrimps oder Muscheln) verwendet. Das Ganze wird dann mit diversen Saucen mariniert und mit Beilagen nach Wahl auf einer Schüssel Reis serviert.

Während die sogenannte Poke-Bowl in Amerika schon lange treue Abnehmer hat, findet sie bei uns nun mittlerweile auch ihren Weg auf die diversen Instagram-Feeds. Auch wir haben uns schon an dem trendigen Gericht versucht und wollen euch das Rezept nicht länger vorenthalten!

 

Was ihr braucht: 

  • ca 350 gr Thunfisch oder Lachs 
  • 170 gr Reis (Sushi-Reis wäre optimal, jeder andere der schmeckt kann natürlich auch verwendet werden!)
  • 2 EL Sesam-Samen 
  • 1/2 Avocado 
  • 1-2 Stangen Frühlingszwiebel 
  • 2-4 Zehen Knoblauch (je nach Geschmack 😉)
  • (Daikon-)Kresse 

Spicy-Marinade:

  • 3 EL Mayonnaise (ça 30gr)
  • 1,5 EL Sriracha 
  • Salz 

Sojasaucen Marinade: 

  • 3 EL japanische Sojasauce 
  • 1 EL Sesamöl 
  • 2 EL fein geschnittene Frühlingszwiebel

 

Zubereitung:

  1. Ganz wichtig: Als aller erstes schon den Reis kochen, damit dieser genügend Zeit hat auszukühlen! (Pro Tipp: Je größer das Teller, desto schneller kühlt der Reis aus😉) 
  2. Den Fisch in kleine Würfel schneiden (Pro Tipp: Nach 30 Min. im Gefrierfach lässt sich der Fisch leichter schneiden) 
  3. Für die Sojasaucen-Marinade die Sojasauce mit Öl und 2 EL fein geschnittene Frühlingszwiebel vermengen und für die Spicy-Marinade die Mayonaise, Sriracha und eine Prise Salz vermischen. 
  4. Die Fischstückchen mit der Marinade vermischen, sodass alle Stücke gut bedeckt sind. Schüssel in den Kühlschrank stellen, damit noch etwas nachziehen kann, solange die restlichen Zutaten zubereitet werden. Den Fisch kann man so problemlos auch einen Tag im Kühlschrank aufbewahren. 
  5. Sesam in einer Pfanne OHNE Öl kurz bei mittlerer Hitze anrösten, bis dieser zu duften beginnt oder sich leicht gold-braun färbt. 
  6. Dann Knoblauch schälen und in dünne Scheiben schneiden. Öl in die Pfanne geben und darin den Knoblauch anbraten. Am besten viel Öl, dass der Knoblauch gut bedeckt ist. Sobald der Knoblauch leicht goldbraun geröstet, aus der Pfanne nehmen und mit Küchenrolle trocken tupfen. 
  7. Zum Schluss noch Avocado halbieren, Kern entfernen und in kleine Würfel schneiden. 

Zusammenstellen der Bowl:

  • Zuerst füllt ihr den kalten (!) Reis in eine Schüssel, darauf marinierten Fisch platzieren. 
  • Zu guter Letzt dürfen eure Toppings nicht fehlen. Die Avocado, den Knoblauch, die Kresse, die Frühlingszwiebel und die Sesam-Samen nach Belieben platzieren. 

 

Fazit: Bei diesem Gericht gibt es nichts, was es nicht gibt! Lasst eurer Fantasie freien Lauf und nehmt, was euch gut schmeckt. Von Bohnen bis hin zur Mango ist alles möglich! 

Viel Spaß beim Ausprobieren und guten Appetit! 🤗👨🏼‍🍳🍛

 

© derStandard / www.tastoftravel.at /Ursula Schersch