Seat Tarraco

Mit einer Länge von 4,74 Metern ist der Tarraco eine imposante Erscheinung. Kein Wunder, schließlich teilt er sich die Plattform mit dem baugleichen Skoda Kodiaq sowie dem VW Tiguan Allspace.

Im direkten Vergleich setzt der Spanier jedoch mehr auf den sportlich ambitionierten Kunden und möchte mit einem gehobenen Premiumanspruch auf sich aufmerksam machen. Dazu zählt unter anderem ein kantig geschnittenes Design mit einem breiten Chrom-Kühlergrill an seiner Frontpartie, genauso wie die LED-Scheinwerfer, die bereits beim Basismodell Style serienmäßig sind. Das startet in Verbindung mit dem frontangetriebenen 150-PS-Benziner bei 33.490 Euro. Der gleichstarke Diesel beginnt bei 37 790 Euro. Wer den TDI mit dem Allradantrieb 4Drive ausstatten möchte, muss allerdings mit stattlichen 5.300 Euro Aufpreis tief in die Tasche greifen.

Das Österreich-Paket des Xcellence hat ein Navigationssystem, Winterpaket XC, Assistenzpaket und ein Reserverad.

Ab in die Wüste

Beim Desert Camp nahe der marokkanischen Stadt Er Rachidia konnte der Tarraco beweisen, dass er nicht nur ein schönes SUV für die Stadt, sondern auch, dass der Allradantrieb einen richtigen Geländewagen aus ihm macht. Im Sand der Sahara und auf felsigen Ausläufern des Atlas-Gebirges bot sich hierzu ausreichend Gelegenheit. „Der Tarraco ist ein echter Allrounder und in der Lage, nahezu alle Fahrbedingungen zu meistern, auf der Straße, aber natürlich auch abseits davon. Auf jedem Untergrund behält der Tarraco seine Dynamik“, sagt Forschungs- und Entwicklungsvorstand Dr. Matthias Rabe. Bei seinen Offroad-Talenten stützt sich der Tarraco auf das Allradsystem 4Drive, das auf der mittlerweile fünften Generation von Allradkonzepten im Volkswagen-Konzern basiert. Der Off-Road-Modus samt Unterprogramm „Hill Descent Mode“ (HDM, Fahrassistent für Bergabfahrten) und DCC (Dynamic Chassis Control) verleihen dem 190 PS starken Allrad-Seat die nötige Geländekompetenz. In Sanddünen hilft zudem der manuelle Modus des Direktschaltgetriebes, schwierige Passagen zu meistern.

In der Ausstattungslinie XCELLENCE, von der sich der Importeur 70 Prozent der Bestellungen erwartet,gibt es neben DSG und Allradantrieb zusätzlich eine 3-Zonen Climatronic, Progressivlenkung, 19 Zoll Alufelgen, ein Keyless Entry System, Einparkhilfe vorne & hinten inkl. Parklenkassistent, elektrische Heckklappe, Rückfahrkamera, SEAT Fahrprofile mit Driving Experience Button.

Beim Topmodell serienmäßig: Seat eXS KickScooter mit Segway-Antrieb, um auch in der Stadt mobil zu sein.

Das mögen wir: 

  • Umfangreiche Ausstattung
  • Verschiebbare Rückbank
  • Kraftvoller Dieselmotor
  • Hohe aktive und passive Sicherheit

Das gefällt uns nicht:

  • Deutlicher Aufpreis für Allrad
  • Bremsweg nur durchschnittlich