SSang Yong Rexton

Nach dem „Designunfall“ des Vorgängers ist die Neuauflage des SsangYong Rexton optisch eine kleine Sensation und ein voller Erfolg. Nach wie vor besticht das Auto mit einem beinahe konkurrenzlos günstigen Preis, erweist sich aber auch als ernsthafte Alternative zu gestandenen Konkurrenten – selbst vom Kaliber eines Toyota Land Cruiser.

Der Rexton ist groß! Und was er von außen verspricht, hält er auch im Inneren. Auf den hinteren Sitzen hat man reichlich Platz und wer mag, kann auch eine 7-sitzige Version (1.200 Euro extra inkl. Klimaanlage hinten) bekommen. Im Topmodell Icon ist sogar ein Videokamerasystem für eine 360-Grad-Panoramarundumsicht an Bord. Eine normale Rückfahrkamera ist aber schon im Basismodell mit an Bord. Ab der Ausstattung „Road“ (das ist die zweithöchste) bekommt man auch Apple Car Play bzw. Google Android Auto.

Ein automatisch abblendender Innenspiegel und eine Mittelarmlehne mit integriertem Staufach im Fond erweitern die Serienausstattung des Rexton. Im neuen Modelljahr startet der Ssangyong Rexton mit SCR-Katalysator und Euro 6d-Temp. Der 2,2-Liter-Dieselmotor leistet 181 PS und entwickelt ein maximales Drehmoment von 420 Newtonmetern. Er kann entweder mit einem Sechs-Gang-Schaltgetriebe oder mit einer von Daimler entwickelten Sieben-Gang-Automatik kombiniert werden. Wer seinen Rexton artgerecht nützt, also nicht mit Bleifuß über die Autobahn treibt oder mit wimmernden Reifen durch Kurven quält, der erlebt ihn als entspannten Typen mit Nehmerqualitäten und moderatem Treibstoffverbrauch. Für Gespannfahrer interessant: mit dem Automatikgetriebe steigt die Anhängelast auf 3,5 Tonnen. Gegen Aufpreis ist ein zuschaltbarer Allradantrieb erhältlich.

Der Rexton ist ein klassischer Off-Roader mit Leiterrahmen und Allrad samt Untersetzungsgetriebe. Eine deutsche Studie bestätigt dem SsangYong den geringsten Wertverlust in vier Jahren unter allen großen SUV.

©UH, Hersteller