Energy Globe Oberösterreich ehrt beste Umweltprojekte

v.l.n.r.: Landesrat Markus Achleiter, Beide Sieger: GF DI Josef Postl (Energie AG Oberösterreich Wärme GmbH), Mag. Arch. Andreas Henter (Tp3 Architekten) , Laudator: LH-Stv. Manfred Haimbuchner

Zum zwanzigsten Mal wurden heuer im Geburtsland von Energy Globe die Oberösterreich Awards vergeben. Wie zukunftsweisend diese Initiative ist zeigt einerseits die globale Bedeutung, denn der Energy Globe Award ist heute mit 187 teilnehmenden Ländern der weltweit bedeutendste Umweltpreis. Andererseits zeigen die gravierenden Klimaveränderungen, wie wichtig aktives Handeln ist, wofür Energy Globe die Lösungen in Form von Best Practice Projekten aufzeigt. Und in Summe sind es bereits mehr als 25.000 Projekte, die hier von umweltbewussten Zukunftsdenkern eingereicht wurden. 

Gestern wurden in der Mein HOLTER Bad Ausstellung in Wels die besten Einreichungen aus Oberösterreich prämiert. Die Vielfalt und Qualität der eingereichten Projekte war überwältigend und unterstrich die nachhaltige Vorreiterrolle Oberösterreichs. 

Begeistert waren auch die Laudatoren, unter Ihnen Landeshauptmann-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner und Landesrat Markus Achleitner, die die Sieger in den 6 Kategorien sowie die Gesamtsieger auszeichneten. 
Erstmals gab es auch zwei Gesamtsieger, die punktegleich aus der Jurierung hervorgingen. 

Gesamtsieger wurden die Tp3 Architekten mit einer zukunftsweisenden Schulsanierung sowie ein Gemeinschaftsprojekt der Energie AG Wärme mit dem Zementwerk Hatschek und der Stadt Gmunden, bei dem durch Wärmeauskopplung nun rund 1000 Haushalte mit Wärme versorgt werden. 
Sieger in der Kategorie Erde wurde die Morgentau Biogemüse GmbH, die inzwischen über 600 urbane Biogärtner motiviert und ausgebildet hat. In derKategorie Feuer gewann die Link3 GmbH. Diese hat ein neuartiges Heizwassermanagement entwickelt, welches den Energiebedarf um rund 50 % reduziert. Großartig auch das Siegerprojekt in der Kategorie Jugend, bei dem von Leonhard Winkler und Christoph Schnitzinger (HTL Braunau) eine Glukosebrennstoffzelle für Herzschrittmacher entwickelt wurde. 
Die Firma AMAG Austria Metall AG als Sieger in der Kategorie Luft zeigte, wie man mit „gewusst wie“ in einem Produktionsprozess durch entsprechende Maßnahmen die Emissionen von rund 2000 PKWs einsparen kann. 
In der Kategorie Wasser gewann die Firma claro products GMBH mit einem umfassenden nachhaltigen Produkt für Geschirrspüler und in der Sonderkategorie Sustainable Plastics ging der Sieg an die Firma Thermowhite GmbH für ein neues Recycling-Verfahren, welches aus Plastik-Sondermüll hochwertige Dämmungen herstellt. 

Details zu allen Nominierten und den Siegerprojekten findet man unter www.energyglobe.at

Es war ein großartiger Abend, der einmal mehr gezeigt hat, dass wir uns eine lebenswerte Zukunft mit der Umsetzung von nachhaltigen Lösungen bewahren können. Gegen etwas zu sein ist keine Lösung. Jeder muss selbst seinen Beitrag leisten, der immer auch ein persönlicher Vorteil sein wird. 

Großer Dank gebührt allen Unterstützern, allen Laudatoren, allen Einreichern die diese weltweit einzigartige Initiative möglich machen.

©energyglobe