Wels schließt Städtepartnerschaft mit Krasnodar

Mit der südrussischen Stadt Krasnodar hat Wels nun eine weitere Partnerstadt, mit der sowohl wirtschaftlich, als auch auf dem Gebiet der Wissenschaft viele Synergien entstehen werden. An der Spitze einer Welser Delegation unterzeichnete Bürgermeister Dr. Andreas Rabl gemeinsam mit Oberbürgermeister Evgeny A. Pervyshov die Urkunde für die Städtepartnerschaft.

Im Ballungsraum um Krasnodar leben rund 1,4 Mio. Einwohner. Die Stadt zeichnet sich durch einen starken Forschungsschwerpunktund eine florierende Wirtschaft aus. Durch die Städtepartnerschaft sollen die gegenseitigen Beziehungen in den Bereichen Wirtschaft, Messe, Bildung, Kultur, Jugendpolitik, Sport und Gesundheitswesen, gestärkt werden. Für diese Städtepartnerschaft wurde im Stadtsenat ein einstimmiger Beschluss gefasst. Das Interesse ist beiderseits groß. Eine Delegation aus Krasnodar war vergangenes Jahr im Oktober in Wels und hat bereits erste wirtschaftliche Kontakte geknüpft. Krasnodar ist für viele Welser Firmen von wirtschaftlicher Bedeutung. Sowohl Trodat, als auch die Gebrüder Weiß, Resch & Frisch oder Rübig haben ihr Interesse an der russischen Stadt bekundet und teilweise auch schon die Delegation begleitet. Als nächster Schritt ist deshalb eine Wirtschaftsdelegation nach Krasnodar geplant, um die Möglichkeiten vor Ort zu prüfen.

Auch das Klinikum Wels-Grieskirchen sieht dieser Partnerschaft positiv entgegen. Krasnodar verzeichnet auf einigen medizinischen Gebieten, wie der Herz- und Thoraxchirurgie, der Urologie und Onkologie, große Erfolge. Hier soll künftig ein reger Austausch stattfinden. Wissen ausgetauscht werden soll auch mit der Welser Fachhochschule. Hier wird ebenfalls eine enge Kooperation angestrebt. Derzeit ist man zudem auf der Suche nach einer Partnerschule für die neue Partnerstadt, vorzugsweise eine Volks- oder Neue Mittelschule. Bürgermeister Dr. Andreas Rabl: „Wels profitiert von der Städtepartnerschaft mit Krasnodar in vielerlei Hinsicht. Wir haben die Möglichkeit, unser Know-How nicht nur weiterzugeben, sondern es umgekehrt auch zu erweitern. Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit – auch im Interesse der Welser Wirtschaft – in den kommenden Jahren!“