Welser Honig Manufaktur: Honig aus unserer Stadt

 Das Ziel, der Natur wieder etwas zurückgeben zu wollen, war der Anstoß für das Projekt der „Welser Honig Manufaktur“. Als Gemeinschaftsprojekt der Messe Wels und Resch&Frisch mit dem Bekenntnis der beiden als „BEE friends“ soll ein Zeichen gesetzt werden.

„Wir haben uns zum Ziel gesetzt unser Messegelände wieder mehr zu begrünen und um somit der Natur etwas zurückzugeben. Die ersten Schritte waren die Revitalisierung des Messeteichs und nun die Schaffung einer Grünachse zwischen Volksgarten und Tiergarten, daher war es für uns eine logische Konsequenz gemeinsam mit Resch&Frisch das Bienenhaus mit 10 Bienenvölkern am Messegelände im Bereich des Teichs aufzustellen. Besonders freut es uns, dass wir mit der 3. Integrationsklasse des Integrative Schulzentrum Dr. Schärfschule eine Patenschaft für unsere Bienen vergeben durften. So können wir einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass wir bereits bei Kindern ein Bewusstsein für die Liebe zur Natur schaffen.“ so Gerhard Kroiß, Vizepräsident der Messe Wels.

Ein wichtiger Faktor für die Natur und unser Ökosystem sind die Bienen, denn sie sichern den Fortbestand unserer Pflanzenwelt. „Wir möchten mit der Welser Honig Manufaktur ein Zeichen setzen und dem allseits bekannten Bienensterben entgegenwirken. Des Weiteren möchten wir für diese Problematik ein Bewusstsein schaffen und den Wert und die Bedeutung dieser Lebewesen hervorheben, denn sie sind keine reinen Honiglieferanten,“ betont Kroiß.

Deshalb soll mit diesem zentral gelegenen Projekt ein Beitrag geleistet werden. Schulen, Kinder, Firmen, Vereine und Privatgruppen sollen sich Vorort ein Bild vom Leben der Bienen machen können und ihre Arbeit kennenlernen. Hierfür wird der Bio-Imker Florian Petersdorfer Führungen durch das Bienenhaus anbieten.

„Auch Resch&Frisch ist es ein Anliegen, sich für den Schutz der Bienen zu engagieren. Daher haben wir gemeinsam mit der Messe Wels die Welser Honig Manufaktur gegründet. Unser Ziel ist es nach dem Vorbild zahlreicher Urban Bee Projects international und national einen Welser Stadthonig zu etablieren. Dieses Projekt ist ein weiterer essentieller Schritt in unserer Rohstoffpolitik. Ich bin mehr als stolz, dass die Nachhaltigkeit einen zentralen Stellenwert in der Unternehmenspolitik von Resch&Frisch hat.“ so Georg Resch, Geschäftsführer Resch&Frisch. „Wissen, was drinnen ist, ist unser oberster Grundsatz. Die Resch&Frisch Mission ist, nur gentechnikfreie, kontrolliert und lückenlos rückverfolgbare Rohstoffe für unsere Produkte zu verwenden. Unsere 350 österreichischen Landwirte versorgen uns mit Weizen, Roggen, Dinkel, Mohn, Kürbiskernen und vielen mehr. Regionalität wird bei Resch&Frisch schon immer großgeschrieben.“ betont Georg Resch.

„Das Bienenprojekt der Messe Wels und Resch&Frisch freut mich als Imker persönlich sehr. Denn man will es kaum glauben, aber es sind vor allem urbane Lebensräume, die für Bienen derzeit einfach optimal sind,“ so Florian Petersdorfer, BIO Imker „das zeigen auch Erfahrungsberichte von anderen Standorten. So erzielen die drei Bienenstöcke bei der Wiener Staatsoper einen dreifach höheren Honigertrag als Bienen in einem ländlichen Gebiet.“ Auch in der Welser Honigmanufaktur werden in den 10 Bienenstöcken jährlich 250 – 300 kg Honig entstehen auf die sich die Kunden bei Resch&Frisch ab nächsten Jahr freuen können.

„Wir müssen alles tun um das Überleben der Bienen zu sichern. Deshalb unterstütze ich auch den Antrag, dass Bienen für den Eigenbedarf an Honig im Wohngebiet gehalten werden dürfen. Ich setze mich dafür ein, dass Wels eine bienenfreundliche Gemeinde wird: Nicht nur am Papier, sondern auch in der Praxis“, sagt Bürgermeister Dr. Andreas Rabl.

„Die 3. Integrationsklasse des Integrative Schulzentrum Dr. Schärfschule freut sich sehr ein Teil dieses wertvollen Projekts sein zu dürfen. Kinder lernen die Liebe zur Natur zu entdecken und wecken rasch die Neugier und üben eine große Faszination aus. Dieses tolle Projekt bietet praxisbezogene Umweltbildung und lernt Verantwortung zu übernehmen. Bewusstsein zu schaffen, dass Bienen aktuell sehr stark bedroht sind und dies auch starke Auswirkungen auf den Menschen hat. Kinder mit und ohne Beeinträchtigung werden ein ganzes Schuljahr in die Arbeit des Imkers eingebunden. Ein tolles und beeindruckendes Erlebnis.“, Manuela Rittenschober, Sonderpädagogin am ISZ Dr. Schärfschule

©Bildquelle: Welser Honig Manufaktur/©RolandPelzl/cityfoto