Lange Nacht der Forschung am Klinikum Wels‐Grieskirchen

Alles ist im Fluss, nichts bleibt gleich: Was schon die alten Griechen wussten, zeigt sich heute besonders eindrucksvoll durch Forschung und Entwicklung im Bereich von Medizin und Gesundheit. Am 13. April bietet das Klinikum Wels‐Grieskirchen den Besuchern der Langen Nacht der Forschung die Möglichkeit, zukunftsweisende Diagnostik, moderne 3D‐ Visualisierung, präventive und therapeutische Physiotherapie sowie innovative Implantatversorgung im Klinik‐Alltag hautnah zu erleben.

13 Forschungsstationen vermitteln mit interaktiven Info‐Points, Mitmach‐Angeboten und virtuellen Erlebnissen Know‐how aus den Bereichen Medizin, Pflege und Gesundheitskompetenz: Die Besucher haben zum Beispiel die Möglichkeit kennenzulernen, wie Laparoskopie über kleinste Einschnitte Großes im Körper bewirkt oder wie softwarebasiertes, objektives Feedback zur individuellen Händehygiene funktioniert.

Mit dem Ausbildungszentrum Wels und den Studiengängen Gesundheits‐ und Krankenpflege und Physiotherapie der FH Gesundheitsberufe OÖ zeigt das Klinikum, wie das Verknüpfen von Theorie, Praxis, Wissenschaft und Forschung eine fundierte Qualifikation für Gesundheitsberufe gewährleistet.

Die 13 Forschungsstationen im Überblick

„Neue Kunstgelenke – wie machen sie Beweglichkeit bis ins Alter möglich?“

Um die Mobilität älterer Menschen mit Gelenksabnützung zu verbessern, setzt das Klinikum Wels‐ Grieskirchen auf Forschung und Entwicklung im Bereich der Endoprothetik. Erfahren Sie, warum das Klinikum mit knapp 1.000 endoprothetischen Operationen jährlich Spezialist für die Erhaltung der Beweglichkeit von Knie, Hüfte, Schulter und Co. ist!

„Bakterien – Freund oder Feind?“

Wann ist die Einnahme von Antibiotika notwendig? Wie funktioniert die Immunabwehr, wie entwickle ich Antikörper? Wie unterscheidet sich die echte Grippe zu einem grippalen Infekt? Antworten auf diese Fragen und vieles mehr, erhalten die Besucher der Langen Nacht der Forschung im Klinikum Wels‐Grieskirchen!

„Virtual Reality – Wie sieht das Herz von Innen aus?“

Wissenswertes über das menschliche Herz und seine Funktion aus verschiedensten Blickwinkeln und in 3D: Die virtuelle Reise durch alle Bereiche des Herzens macht es den Besuchern möglich, hautnah mitzuerleben, wie das Organ schlägt und pumpt.

„Zukunftsberuf Pflege – Wie funktioniert die neue Ausbildung?“

Der Bedarf an Pflege steigt, Pflegeexperten sind gefragt wie nie zuvor. Hier erfahren die Besucher, worauf es in der Pflege ankommt und was man im neuen Bachelor‐Studiengang Gesundheits‐ und Krankenpflege lernt.

„Was leistet die Pathologie am Lebenden?“

Innovationen, wie etwa in der Onkologie, wären ohne Pathologie nicht vorstellbar – jede Krebsdiagnose wird heute strenggenommen vom Pathologen gestellt. Werfen Sie gemeinsam mit den Pathologen einen Blick durch das Mikroskop, um zu sehen, wo moderne Spitzenmedizin ihren Ausgang nimmt.

„Wie bitte? Wie fühlt sich Hörverlust an?“

Durch zu viel Lärm können die Haarzellen im Ohr auf Dauer geschädigt werden – so beginnt eine Schwerhörigkeit! Wie sich das anfühlt, können Besucher selbst testen!

„Wieviel Bewegung ist gesund für mich?“

Nur richtig dosiertes und individuelles körperliches Training verbessert die Durchblutung, regt den Stoffwechsel an und kräftig die Muskulatur, wodurch Knorpel und Bandscheiben geschützt werden können. Bei der mediFIT‐Mitmachstation entdecken die Besucher, was ihrem Körper gut tut, was ihm schadet und wie man negative Belastungen besser kompensieren kann.

„Wie fördert Physiotherapie normale Bewegung?“

Um nach Akutversorung, operativem Eingriff oder Wundheilung Funktionsstörungen des Bewegungssystems zu vermeiden, leisten Physiotherapeuten den entscheidenden Beitrag. Wie sie Selbstständigkeit, Bewegungs‐ und Schmerzfreiheit durch natürliche Bewegungsabläufe optimal fördern können, erfahren die Besucher beim Aktionsangebot der Physiotherapie des Klinikum Wels‐Grieskirchen!

„Was kann Forschung in der Physiotherapie?“

Die FH Gesundheitsberufe OÖ ist die ideale Verknüpfung von Theorie, Praxis, Wissenschaft und Forschung für ein fundiertes Studium im Gesundheitsbereich. Bei der Langen Nacht der Forschung am Klinikum Wels‐Grieskirchen erhalten die Besucher die Möglichkeit, Einblicke in den Ablauf physiotherapeutischer Studien zu erhalten und sogar selbst an einer solchen teilzunehmen.

„Kann Händehygiene Leben retten?“

Laut Studien trägt der Verzicht des Händewaschens zu 50 Prozent aller Lebensmittelinfektionen bei. Wie sauber ihre Hände wirklich sind, dazu erhalten die Besucher der Langen Nacht der Forschung softwarebasiertes, objektives Feedback im Klinikum Wels‐Grieskirchen.

„Kleiner Einschnitt, große Wirkung – wie funktioniert moderne Chirurgie?“

Verminderte Schmerzen, eine raschere Heilung, schnell wieder mobil zu sein und nicht zuletzt minimale Operationsnarben sind die Vorteile der Laparoskopie im Vergleich zu großen Schnitten am Bauch. Erfahren Sie bei der Langen Nacht der Forschung, wie mit Hilfe des Laparoskops und anderen Instrumenten minimal‐invasive Eingriffe innerhalb der Bauchhöhle vorgenommen werden können.

„Unbemerkte Prozesse im Körper – Wie bringt es Biofeedback ans Licht?“

Eine direkte Rückmeldung vom Körper – sie hilft uns, den Organismus aktiv in Richtung Gesundheit zu beeinflussen. Computerunterstützt kann dieses Feedback sichtbar gemacht werden. Erfahren Sie, wie sich Körpervorgänge durch Gedanken, Emotionen, Entspannung oder Stress beeinflussen lassen!

„Spiritualität – Eine Quelle der Kraft?“

Zeit zum Zuhören, das Sprechen über Ängste und Sorgen sowie das Eröffnen neuer Perspektiven können Halt, Kraft und Zuversicht geben. Wie sich das Angebot der Klinikum‐Seelsorge mit Gebeten, einfachen Ritualen und Segenszeichen positiv auf Therapie und Heilungsprozess auswirken kann, entdecken die Besucher der Langen Nacht der Forschung am Klinikum Wels‐Grieskirchen.

©Klinikum Wels‐Grieskirchen/Werner Gattermayr