WWF Earth Hour 2018: Rund um die Welt gingen Lichter aus

Die Earth Hour hat 2018 wieder für einen Rekord gesorgt: In 188 Ländern und Territorien gingen für die symbolische Klimaschutzaktion des WWF für eine Stunde die Lichter aus. Darunter waren unter anderem 18.000 Wahrzeichen und weltberühmte Gebäude wie die Oper in Sydney, der Big Ben in London, das Empire State Building in New York, die Pyramiden in Ägypten und der Eiffelturm in Paris.

In Österreich nahmen sämtliche Landeshauptstädte sowie viele weitere Städte und Gemeinden an der EARTH HOUR teil und ließen die Lichter an Wahrzeichen und Gebäuden für eine Stunde ausgehen. Das WWF Jugendnetzwerk „Generation Earth“ veranstalte gestern Abend im Wiener Museumsquartier ein Festival rund um das „Nachhaltiges Leben“. Im Rahmen eines Workshops wurden innovative Ideen rund um das Thema Klimaschutz erarbeitet. Auch der Wirtschaftssektor unterstützte die EARTH HOUR, zahlreiche Unternehmen nahmen mit „Licht aus-Aktionen“ teil und leisteten einen wertvollen Beitrag zur Bewusstseinsbildung. Der prominenteste Unterstützer der EARTH HOUR in Österreich war Bundespräsident Alexander van der Bellen, der in einer Videobotschaft an die Verantwortung jeder und jedes Einzelnen in Sachen Klimaschutz appellierte.

„Die WWF-Aktion EARTH HOUR begann 2007 in Sydney und entwickelte sich über die Jahre zu einer globalen Bewegung. Die Anzahl der teilnehmenden Menschen auf der ganzen Welt ist beeindruckend und macht deutlich, dass der Klimaschutz eine der dringendsten Herausforderungen der Gegenwart ist. Die Menschheit kann es sich nicht leisten, die Atmosphäre mit immer noch mehr Kohlendioxid zu belasten. Wenn wir so weitermachen wie bisher, würden wir 2030 zwei Planten benötigen, um unsere Nachfrage nach Ressourcen zu decken und unzählige weitere Tier- und Pflanzenarten verloren haben“, so die Warnung von Hanna Simons, Leiterin der Natur- und Umweltschutzabteilung beim WWF Österreich.

Hong Kong
Russland
Österreich

 

©Earth Hour/ ©WWF Österreich