Women’s March – Frauenpower bekommt einen Namen!

Vergangenen Samstag spielten sich auf der ganzen Welt Szenen ab, die in die Geschichte eingehen werden. Ein geplanter „Gang gegen Trump’s sexistische Aussagen“ in Washington führte zu einer weltweiten Bewegung von protestierenden Frauen.

Über 5.000.000 Frauen weltweit und über 1.000.000 in Washington D.C. sammelten sich zum Women’s March und demonstrierten für ihre Rechte, gegen Trump und gegen seinen Sexismus. Der Women’s March lief unter dem Banner weiblicher Emanzipation, unterstützt von Hollywoodstars wie Scarlett Johansson, den berühmten Frauen- und Bürgerrechtlerinnen Angela Davis und Gloria Steinem und, als Überraschungsgast, Madonna. In Washington dürfte die Menschenmenge bei den Protesten wohl größer gewesen sein, als bei der Amtseinführung des neuen Präsidenten Donald Trump am Vortag.

 

„Ich bin hier für meine Töchter“

Unter den Demonstranten in Washington waren auffallend viele ältere Frauen zu sehen. Wer als Jugendliche in den späten 1960er, frühen 1970er Jahren in den USA aufwuchs, also in einer Zeit, die vom Feminismus geprägt war, hat heute häufig eine Tochter im Teenageralter. So auch Diane Rudulph aus South Carolina: „Ich hätte nicht gedacht, dass wir heute für all die Anliegen aus den sechziger Jahren immer noch auf die Straße müssen…“

Möglicherweise wird sich der neue Präsident durch die Menschenmengen, die seinetwegen auf die Straßen gegangen sind, nicht beeindrucken und in seinem Handeln beeinflussen lassen. Aber der Women’s March setzt ein Zeichen für alle anderen: Hier formiert sich eine neue Opposition, die nicht einfach tatenlos zusehen wird!

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Fotos: @womensmarch