Neues Jahr, neues Glück – altes Gewicht?

Weihnachten und die Feiertage sind vorbei –  und mit ihnen auch die Schlemmereien! So köstlich die Festmahle unter dem Weihnachtsbaum auch sind, man freut sich dann doch, wenn der Alltag und das normale Essverhalten wieder einkehren. Das neue Jahr wird meistens mit guten Vorsätzen eingeläutet, viele Leute nehmen sich eine gesunde Ernährung und mehr Sport vor und setzen sich Ziele, um ein bestimmtes Gewicht zu erreichen. Doch was, wenn sich trotz aller Bemühungen keine Erfolge zeigen? Wir zeigen euch die 10 überraschendsten Abnehm-Blockaden, die trotz gutem Willen Stillstand auf der Waage bewirken.

Schlafmangel: Je kürzer die Nacht, desto größer der Appetit: Bestimmt haben Sie schon die Beobachtung gemacht, dass man an Tagen, an denen man sich besonders müde fühlt, vermehrt zu Süßigkeiten greift. Tatsächlich macht es chronischer Schlafmangel schwierig, Gewicht zu verlieren. Laut einer Studie der University of California (USA) neigen Personen, die weniger als sieben Stunden pro Nacht schlafen, häufiger zu Übergewicht. Das liegt daran, dass Schlafmangel den Ghrelinwert erhöhen kann. Ghrelin wird auch als das Hungerhormon bezeichnet, weil es für das Hungergefühl verantwortlich ist.

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Positive Einstellung: Neben Sport und einer angepassten Ernährung gilt Motivation als wichtigster Faktor beim Abnehmen. Straffe Trainingseinheiten und dürftige Portionen sorgen jedoch nicht immer für gute Laune – und das ist auch gut so, will man japanischen Forschern glauben: Laut einer Untersuchung der Universität Kyoto haben die Personen schneller an Gewicht verloren, die dem Abnehmen negativ gegenüberstanden. Überraschenderweise hatte sich bei den Probanden mit einer positiven Einstellung der geringste Gewichtsverlust eingestellt.

Vitamin D-Mangel: Die Funktion von Vitamin D im Körper ist vielfältig und spielt auch bei der Gewichtsreduktion eine wichtige Rolle. Studien bestätigen, dass man mit jedem zusätzlichen Nanogramm Vitamin D etwa 100 g mehr Körpergewicht verlieren kann. Ein Mangel an Vitamin-D-Verbindungen im Körper kann zu einer erheblichen Behinderung des Gewichtsverlusts führen.

Frühstück: Frühstücken wie ein Kaiser, Mittagessen wie ein König und Abendessen wie ein Bettler – dieses Sprichwort hat jeder Diäterprobte schon einmal gehört. Es gibt jedoch keinen Beweis dafür, dass das Mittag- und/oder Abendessen nach einem üppigen Frühstück leichter ausfällt. Letztlich liegt die Kalorienbilanz am Ende des Tages sogar höher, ist sich Prof. Volker Schusdziarra von der Universität München sicher, der einen der wohl bekanntesten Irrtümer über Gewichtsverlust widerlegt hat.

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Fast Food: Eine Studie der State University in North Carolina belegt, dass Personen, in deren direktem Wohnumfeld sich ein Fast-Food-Restaurant befindet, dieses durchschnittlich zwei Mal pro Woche frequentieren. Also heißt es stark bleiben, den verführerischen Geruch ignorieren und am Besten mit geschlossenen Augen daran vorbei gehen 😉

Migräne: Frauen, die in der Pubertät unter Migräne litten, sind anfälliger für eine Gewichtszunahme. Statistiken belegen, dass sie etwa 10 Kilogramm schwerer sind als diejenigen, die nicht von den wiederkehrenden Kopfschmerzen betroffen waren.

Wochenende und freie Tage: Studien der University of Pittsburgh (USA) belegen, dass wir an den Wochenenden und während des Urlaubs mehr hochkalorische Lebensmittel zu uns nehmen als an regulären Arbeitstagen. Um die negativen Auswirkungen zu minimieren, rät der Wissenschaftler zu einem Glas Wasser vor jeder Mahlzeit und einem Spaziergang nach dem Mittag- und Abendessen.

Fernsehen: Fast jeder Diätratgeber warnt davor, während des Essens fernzusehen. Der Grund: Während wir gebannt auf die Mattscheibe starren, sind wir vom TV Programm abgelenkt und nehmen unser Sättigungsgefühl nicht mehr wahr. Die Folge: Wir nehmen mehr Kalorien zu uns, als wir brauchen.

Heizung: Schon bei geringer Kälte benötigt der Körper mehr Energie, um seine Kerntemperatur zu halten. Eine Studie, die in „Obesity Reviews“ veröffentlicht wurde, gibt an, dass beheizte Räume die Notwendigkeit des Körpers, Energie zur Kontrolle der Körpertemperatur zu verbrennen, minimieren können. Innenräume sollten daher nicht permanent beheizt werden.

Gewichtiges Umfeld: Der amerikanische Soziologe Nicholas A. Christakis hat die Daten von über 12.000 Personen in einem Zeitraum von über 30 Jahren ausgewertet und kam zu dem Schluss, dass die Wahrscheinlichkeit einer Gewichtszunahme um 37 Prozent steigt, wenn der Partner übergewichtig ist. Bei Familienangehörigen wie Bruder oder Schwester liegt die Wahrscheinlichkeit bei 40 Prozent. Ist der beste Freund übergewichtig, steigt das Risiko sogar auf 57 Prozent an.

 

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